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Essbare Blüten – jetzt Samen ernten

Veröffentlichungsdatum13.08.2026Lesedauer1 Minute
Essbare Blüten – jetzt Samen ernten


Was wären unsere Gärten, Terrassen und Balkone ohne blühende Pflanzen? Noch schöner ist es, wenn sich dieser Augenschmaus auch vernaschen lässt. Die Auswahl an wohlschmeckenden Blumen für die Küche ist oft größer als gedacht. Wildpflanzen wie Löwenzahn, Veilchen, Gundelrebe oder Gänseblümchen können schon zeitig im Jahr gepflückt werden. Dabei ist es wichtig, nur abseits von Straßen, gedüngten Feldern oder Hundegassi-Wegen zu sammeln. Gesund und dekorativ ergänzen sie z.B. Salate oder Aufstriche. Auch für Beet und Topf gibt es zahlreiche Pflanzen mit essbarem Blütenschmuck – wie etwa Kapuzinerkresse, Borretsch, Ringelblume, Malve oder Gewürztagetes. Das Praktische daran: Im Herbst lassen sich davon ganz einfach per Hand eigene Samen für das kommende Jahr gewinnen. Dafür bleiben einige Blüten so lange stehen, bis die Samenstände bräunlich werden. Geerntet wird am besten mittags bei trockenem Wetter. Breiten Sie die Samen vor der Lagerung einige Tage an einem luftigen Ort im Haus auf, damit Restfeuchte entweichen kann. Sind die Samen gut durchgetrocknet, werden sie in Papiersackerl oder Kuverts gefüllt, beschriftet und in einem dichten Behälter (wie einem Schraubglas) mäuse- und mottensicher, kühl sowie dunkel aufbewahrt. Diese eigene Schatzkiste an essbaren Blüten macht schon jetzt Vorfreude aufs nächste Gartenjahr.


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DatenquelleNatur im Garten